Workshop

Elemente des Antisemitismus – Grenzen der Aufklärung

Organisation: Micha Brumlik, Yael Kupferberg, Irmela von der Lühe, Stefanie Schüler-Springorum

In Fortführung des Workshops über „Kritische Theorie und Judentum“, der im vergangenen Jahr am ZJS stattfand, soll es in dieser Veranstaltung um das Kapitel „Elemente des Antisemitismus“ aus Adorno /Horkheimers „Dialektik der Aufklärung“ gehen. Dabei werden nicht lediglich die kapitalismuskritischen und die philosophisch-sozialpsychologischen Deutungen rekonstruiert, die Adorno/Horkheimer für den Antisemitismus entwickeln. Vielmehr werden im Horizont neuerer Theorien zum Verhältnis von Antisemitismus und Religion bzw. zu den  affekttheoretischen und emotionsgeschichtlichen Dimensionen des Antisemitismus Adorno/Horkheimers Überlegungen zum Antisemitismus als einem „Ritual der Zivilisation“, als „eine Art dynamischer Idealismus“ sowie als „rationalisierte Idiosynkrasie“ intensiv erörtert. Schließlich wird zu fragen sein, ob und ggf. welche  Parallelen sich zu einer Theorie des Antisemitismus ergeben, wie sie Hannah Arendt im ersten Kapitel von „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ entwickelt hat.

Der Workshop steht selbstverständlich auch Teilnehmerinnen und Teilnehmern offen, die die vorangehende Veranstaltung nicht besuchen konnten.

Die zu behandelnden Texte werden nach verbindlicher Anmeldung zur Verfügung gestellt.

Bitte melden Sie sich an unter: info@zentrum-juedische-studien.de