Filmvorführung

Der letzte Jolly Boy

Vorpremiere

„Der letzte Jolly Boy“ ist eine dokumentarische Reise, die den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum, Jahrgang 1921, über drei Jahre begleitet. Als Einziger seiner Familie überlebt Schwarzbaum, geboren in Hamburg und aufgewachsen im polnischen Będzin, das dortige Ghetto. In Bobrek, einem Außenlager von Auschwitz, leistet er Zwangsarbeit für Siemens. Er überlebt Auschwitz-Birkenau, Buchenwald und Haselhorst – sowie die Todesmärsche von Auschwitz nach Gliwice und von Sachsenhausen nach Schwerin. Im letzten Auschwitz-Prozess gegen den ehemaligen SS-Mann Reinhold Hanning war Schwarzbaum einer der Zeugen bzw. Nebenkläger.
Ein Roadmovie durch deutsche und polnische Geschichte und Gegenwart – mit einem Mann, der als Jugendlicher mit seiner „Boygroup“, den „Jolly Boys“, amerikanischen Swing interpretierte.

Begrüßung: Anne Will, Journalistin; Dr. Moritz Kilger, Vorstand Stiftung EVZ
Filmvorführung: „Der letzte Jolly Boy“
Gespräch: Hans-Erich Viet, Regisseur; Leon Schwarzbaum, Protagonist und Zeitzeuge
Moderation: Anne Will

Anmeldung bis 22. April 2018 erbeten an:
Sophie Ziegler, Stiftung EVZ
E-Mail: ziegler@stiftung-evz.de
Tel.: 030 25 92 97-50 · Fax: 030 25 92 97-11