Workshop

Die Davoser-Debatte von 1929 zwischen Ernst Cassirer und Martin Heidegger und ihre Relevanz für die Geisteswissenschaften heute

Der als „Davoser Debatte“ in der modernen Philosophie bekannt gewordene Dialog, den der Kulturphilosoph Ernst Cassirer und der Existentialist Martin Heidegger am 26. März 1929 austrugen, markiert nicht nur einen Wendepunkt in der Philosophie des 20. Jahrhunderts, sondern hatte für die gesamten Geisteswissenschaften weitreichende Folgen. Formal wurde über die kantische Frage Was ist der Mensch? gesprochen, doch bereits im Vorfeld zeichnete sich ab, dass nicht nur die Repräsentanten zweier Generationen, sondern auch zweier philosophischer Weltanschauungen aufeinander treffen würden. Der Workshop nimmt die Kontroverse als Ausgangspunkt, um über die bis heute wirksamen Folgen zu reflektieren.

Organisation: Prof. Dr. Dorothee Gelhard