Dr. Manja Herrmann

Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
Dr. Manja Herrmann

Dr. Manja Herrmann ist Postdoc des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS) am Zentrum für Antisemitismus-forschung (ZfA) der TU Berlin. Seit Juni 2017 entwickelt sie im Forschungsbereich „Zeugenschaft – Memorialgeschichte (nach) der Shoah“ das Konzept einer Forschungsgruppe zur Erinnerungskategorie der „Gerechten unter den Völkern“ in vergleichender Perspektive. In ihrem Habilitationsprojekt beschäftigt sie sich mit transnationalen Verflechtungen der Holocausterinnerung zwischen Deutschland und Israel.

Manja Herrmann studierte an der FU Berlin, der Universität Potsdam und der Hebräischen Universität Jerusalem Jüdische Studien, Religionswissenschaften und Neuere Geschichte. Sie schloss 2009 ihr Studium ab. Nach einem vom DAAD geförderten 12-monatigen Forschungsaufenthalt in Jerusalem nahm sie 2011 ihr Promotionsstudium an der Ben-Gurion Universität des Negev in Beer Sheva (Israel) auf. 2015 reichte sie ihre von Prof. Dr. Mark H. Gelber betreute Doktorarbeit zum Thema „Konzepte der Authentizität im frühen deutschen zionistischen Diskurs bis 1914“ ein und wurde im Januar 2016 promoviert. Während ihrer Promotion erhielt sie zahlreiche renommierte Stipendien, unter anderem vom DAAD, von der Botschaft des Staates Israel und vom Leo Baeck Institut Jerusalem. Von Januar bis Juni 2016 war Manja Herrmann über das DAAD Programm „Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“ Gastwissenschaftlerin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Von August 2016 bis März 2017 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin des ZJS an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von Juni bis August 2017 war sie Postdoctoral Fellow am Dartmouth College (Hanover, NH) im Jewish Studies Program.