Christoph Kopke studierte Politikwissenschaft in Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medizin im Nationalsozialismus, Geschichte der SS und der Konzentrationslager sowie Antisemitismus und Rechtsextremismus in Geschichte und Gegenwart. 2008 erfolgte die Promotion (Dr. phil.) am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin – Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft – auf Grundlage der Arbeit: “Die politisch denkende Gesundheitsführung”. Ernst Günther Schenck (1904-1998) und der Nationalsozialismus.

Christoph Kopke ist Lehrbeauftragter am Historischen Institut der Universität Potsdam (Lehrstuhl Professor Thomas Brechenmacher, Neuere Geschichte II (Deutsch-jüdische Geschichte)) und Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement). 

Derzeit ist Christoph Kopke wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam (www.mmz-potdam.de). Hier bearbeitet Christoph Kopke mit Gebhard Schultz das Forschungsprojekt „Überprüfung umstrittener Altfälle ‚Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt‘“.

Daneben ist Christoph Kopke Gastwissenschaftler am Institut für Geschichte der Medizin der Charité. Gemeinsam mit Susanne Doetz forscht er dort im Rahmen des Projektes „Verfolgte Ärztinnen und Ärzte des Berliner öffentlichen Gesundheitsdienstes (1933 bis 1945)“ (Arbeitstitel). Das Projekt bereitet ein Gedenkbuch vor, das an die aus dem Berliner kommunalen Gesundheitswesen vertriebenen jüdischen und politisch mißliebigen Ärztinnen und Ärzte erinnern soll.

 

Funktionen

Mitgliedschaften 

  • Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW)
  • Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik (DGGMNT)
  • Gesellschaft für Geistesgeschichte (GGG)