Dr. Franziska Krah

Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)
Dr. Franziska Krah
Franziska Krah, Historikerin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, ist seit April 2017 Postdoctoral Fellow am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt sie sich mit Kosmopolitismus als Lebensform in historischer Perspektive und untersucht dessen Herausforderungen anhand des bikulturellen Ehepaars Aoyama Mitsuko und Heinrich Coudenhove.
Franziska Krah studierte Geschichte, Gender Studies und Europäische Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. In ihrer Magisterarbeit beschäftigte sie sich mit dem jüdisch-galizischen Autor Binjamin Segel (1867–1931) und dessen publizistisches Engagement gegen den antisemitischen Wahn einer jüdischen Weltverschwörung. Im Oktober 2010 begann sie ihr Promotionsstudium am Historischen Institut der Universität Potsdam und schloss ihre von Prof. Dr. Thomas Brechenmacher und Prof. Dr. Lars Rensmann betreute Dissertation zum Thema “Antisemitismusforschung in Deutschland von 1900–1933“ im Juli 2015 mit Auszeichnung (summa cum laude) ab.
Neben ihrem Promotionsstudium arbeitete sie u. a. am Projekt “Liste der jüdischen Einwohner des Deutschen Reiches 1933-1945” des Bundesarchivs Berlin Lichterfelde mit.