Prof. Dr. Julius H. Schoeps

Prof. Dr. Julius H. Schoeps, geb. am 1. Juni 1942 in Djursholm (Schweden) ist Politikwissenschaftler und Historiker, Dr. phil.; Prof. em. Er studierte Geschichte, Geistesgeschichte, Politik- und Theaterwissenschaft in Erlangen und Berlin, schloß 1969 mit der Promotion ab und habilitierte sich 1973. Julius H. Schoeps war von 1974-1991 Professor für Politische Wissenschaft und Gründungsdirektor des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität/Gesamthochschule Duisburg,  von 1991-2006 o. Professor für Neuere Geschichte (Schwerpunkt deutsch-jüdische Geschichte) an der Universität Potsdam. Seit 1992 ist er der Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam und wirkte als Gastprofessor in New York, Oxford, Seattle, Tel Aviv und Budapest.

Funktionen

Außeruniversitäre Tätigkeiten:

Seit 1970 tätig als Publizist für verschiedene Zeitungen (u. a. ZEIT, FAZ, NEUE ZÜRCHER, SPIEGEL, WELT, TAGESSPIEGEL) sowie für verschiedene Rundfunk- und Fernsehanstalten

Seit 1984 Vorsitzender der Gesellschaft für Geistesgeschichte

Von 1993 bis 1997 nebenamtlich Gründungsdirektor des Jüdischen Museums der Stadt Wien

Seit 1995 Gründungsdirektor der Moses Mendelssohn Akademie und des Berend Lehmann Museums für jüdische Geschichte und Kultur in Halberstadt

Berater- und Herausgebertätigkeit für verschiedene deutsche Verlage

Ausstellungen

Mitglied des P.E.N.-Zentrums