Prof. Dr. Claudia Ulbrich

Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Claudia Ulbrich

Prof. Dr. Claudia Ulbrich, geb. am 4. Oktober 1949 in Neunkirchen/Saar, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität des Saarlandes, wo sie 1977 promovierte. Nach der Habilitation an der Universität Bochum erhielt sie einen Ruf an die FU Berlin. Hier vertritt sie seit 1994 die Geschichte der Frühen Neuzeit und die Geschlechtergeschichte.

Sie war u.a. Mosse Visiting Scholar in European Cultural and Intellectual History an der Univ. of Wisconsin, Madison und Gastwissenschaftlerin am Leo-Baeck-Institut, Jerusalem. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört neben der transkulturellen Selbstzeugnisforschung die Geschichte der christlich-jüdischen Beziehungen im frühneuzeitlichen Aschkenaz, die sie mit einem der historischen Anthropologie verpflichteten mikrohistorischen Ansatz erforscht.

Funktionen

Claudia Ulbrich war Gründungsmitglied der interdisziplinären Frauenforschungsgruppe Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück-FU Berlin (Drittmitteleinwerbung, Organisation von Workshops), Mitantragstellerin im GIF-Projekt “Victims and Survivors. Jewish Women Prisoners in Ravensbrueck Concentration Camp During and After World War II: A Historical and Sociological Research” und Teilherausgeberin der Enzyklopädie der Neuzeit (Metzler Verlag Stuttgart), FG 04: Lebensformen und sozialer Wandel: Geschlecht, Juden. Sie ist Mitglied im Advisory Board des Center of Excellence for the History of Emotions (1100 – 1800) Perth, (ARC) und der Ständigen Kommission der Dahlem Research School.