Prof. Dr. Cornelia Wilhelm

Ludwig-Maximilians-Universität München

Cornelia Wilhelm lehrt als außerplanmäßige Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Sie konzentriert sich in der jüdischen Geschichte auf transnationale und vergleichende Themen der europäischen und amerikanischen Geschichte und hat sich in diesem Rahmen vor allem mit Fragen der Migration, des Kulturtransfers und der gesellschaftlichen Inklusion und Exklusion ethnischer und religiöser Gruppen beschäftigt.

Sie unterrichtete als DAAD Visiting Professor für Deutsche und Jüdische Geschichte an der Emory University in Atlanta (2010-2016) sowie an der Rutgers University in New Brunswick, NJ (2006-2009), und war Gastprofessorin für außereuropäische Geschichte an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (2006). Zu Ihren Publikationen gehören Bewegung oder Verein? Nationalsozialistische Volkstumspolitik in den USA (1998); Deutsche Juden in Amerika: Bürgerliches Selbstbewusstsein und Jüdische Identität in den Orden B’nai B’rith und True Sisters (dt. 2007, engl. transl. 2011); German Jews in the United States: An Archival Guide (GHI Reference Guide 24, 2008). Sie ist unter anderem zusammen mit Christian Wiese Herausgeberin von American Jewry: Transcending the European Experience (2016) und Herausgeberin von Migration, Memory and Diversity: Germany from 1945 to the Present (2017). Aktuell arbeitet sie an einer Studie über die Emigration deutscher Rabbiner in die USA nach 1933 unter besonderer Berücksichtigung deren transnationaler Wirkungsgeschichte nach 1945.

Cornelia Wilhelm ist Mitglied des Academic Council der American Jewish Historical Society in New York, der Bayerischen Amerika-Akademie in München und der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in Deutschland.